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August Weismann
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Friedrich Leopold August Weismann (17. Januar 1834 in Frankfurt am Main â 5. November 1914 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Arzt, Histologe, Genetiker und Zoologe. Er entwickelte bis 1882 die Keimplasmatheorie, nach der nur das in den Keim- oder Samenzellen befindliche Erbgut weitergegeben wird. Ernst Mayr stuft ihn als den bedeutendsten Evolutionstheoretiker des 19. Jahrhunderts nach Charles Darwin ein. Er gilt als BegrĂźnder des Neodarwinismus.cite-ref-obermann-jeschke-58-1-0[1]
Contents
⢠Leben
⢠1868 bis 1882
⢠1882 bis 1895
⢠1896 bis 1910
⢠Lebensabend
⢠Ehrungen
⢠Rezeption
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Jugend und Studium
August Weismann wurde geboren als Sohn des Gymnasialprofessors Johann (Jean) Konrad Weismann (1804â1880), der alte Sprachen und Theologie studiert hatte, und seiner Frau Elise (1803â1850), geborene LĂźbbren, Tochter des Landrats und BĂźrgermeisters von Stade. Es folgte eine typisch bĂźrgerliche Erziehung des 19. Jahrhunderts: mit vier Jahren erhielt er Musikunterricht, mit 14 Zeichen- und Malunterricht im Frankfurter Städelschen Institut bei Jakob Becker (1810â1872). Sein Klavierlehrer war ein engagierter Schmetterlingssammler und fĂźhrte ihn in das Sammeln von Faltern und Raupen ein. Aber ein Studium der Naturwissenschaften kam nach dem 1852 bestandenen Abitur am Frankfurter Gymnasium aus KostengrĂźnden und mangels Berufsaussichten nicht in Frage. Ein Freund der Familie, der Chemiker Friedrich WĂśhler (1800â1882), riet zum Studium der Medizin. Eine Stiftung aus dem Erbe der Mutter ermĂśglichte Weismann noch 1852 das Studium in GĂśttingen. Nach dem Abschluss 1856 schrieb er seine Dissertation Ăźber die Entstehung der Hippursäure im KĂśrper des Menschen.
Beginn des Berufslebens, erste wissenschaftliche Arbeiten
Unmittelbar nach dem Studium nahm Weismann eine Assistenzstelle an der Städtischen Klinik in Rostock an. Hier immatrikulierte er sich im Mai 1857 an der Universität, um Chemie zu studieren.cite-ref-2[2] Er reichte erfolgreich zwei Schriften, eine ßber die Hippursäure bei Pflanzenfressern und eine ßber den Salzgehalt der Ostsee, ein und gewann zwei Preise. Die Schrift ßber den Salzgehalt brachte ihn von seinem Wunsch, Chemiker zu werden, wieder ab, da er an sich die apothekerhafte Genauigkeit vermisste.
Nach einer Studienreise nach Wien, wo er Museen und Kliniken besuchte, legte er sein Staatsexamen als Arzt ab und lieĂ sich in Frankfurt nieder. Während des Sardinischen Krieges zwischen Ăsterreich, Frankreich und Italien 1859 trat er als Oberarzt dem Militär bei. Während einer Beurlaubung erwanderte er sich Oberitalien und Tirol. Nach einem Studienaufenthalt in Paris 1860 bei Isidore Geoffroy Saint-Hilaire, Alphonse Milne-Edwards und anderen studierte er von 1860 bis 1861 bei Rudolf Leuckart (1822â1898) Zoologie an der Universität GieĂen, wo er sich unter anderem mit gewebekundlichen Forschungen befasste, um anschlieĂend wieder in Frankfurt am Main als Leibarzt des aus Ăsterreich verbannten Erzherzog Stephan von Ăsterreich auf Schloss Schaumburg zu dienen (1861â1863).
Ab 1863, dem Jahr seiner Habilitation fĂźr Zoologie in Freiburg, war Weismann Privatdozent, ab 1865 auĂerplanmäĂiger, ab 1867 ordentlicher Professor und schlieĂlich von 1873 bis zu seiner Emeritierung 1912 Ordinarius fĂźr Zoologie auf dem ersten Lehrstuhl fĂźr Zoologie in Freiburg und Direktor des Zoologischen Institutes an der Universität Freiburg; 1883/84 bekleidete er das Amt des Rektors der Universität. Ab 1873 beschäftigte sich Weismann mit den Lebewesen in SĂźĂwasserseen und forschte am Bodensee, am Titisee, dem ZĂźrichsee und dem Lago Maggiore. 1877 arbeitete Weismann zum ersten Mal an der Zoologischen Station Neapel, mit dessen GrĂźnder Anton Dohrn er befreundet war.cite-ref-3[3] Dort dehnte er seine Forschungen auf die marinen Formen der Daphnoiden (Cladocera, âWasserflĂśheâ) aus, einem Taxon der Krebstiere (heute zu den Krallenschwänzen oder Onychura gestellt).cite-ref-4[4]
1867 heiratet er Mary Marie Dorothea Gruber (* 1848), eine Tochter des wohlhabenden Tuchhändlers Friedrich Gruber, mit der er fĂźnf TĂśchter und den Sohn Julius Weismann (1879â1950, Komponist) hatte. Seine Frau starb 1886. In zweiter Ehe heiratete er 1895 Wilhelmina Jesse, diese Ehe wurde 1901 geschieden.
Weismann als Evolutionsbiologe
Am Anfang der Beschäftigung Weismanns mit der Evolutionstheorie steht die Auseinandersetzung mit dem (christlichen) SchĂśpfungsglauben. In seinem gedruckten Vortrag Ăber die Berechtigung der Darwinâschen Theorie (1868) verglich er die âalte SchĂśpfungshypotheseâ und die âTransmutations-Hypotheseâ miteinander. Beweisen lasse sich nicht, welche von beiden Hypothesen richtig sei, aber gegebenenfalls lasse sich eine Hypothese durch empirische Tatsachen widerlegen. Weismanns methodische Erläuterungen ähneln dem Falsifikationismus von Karl Popper:cite-ref-5[5]
âWie wir vorhin sahen, lässt sich eine wissenschaftliche Hypothese zwar niemals erweisen, wohl aber, wenn sie falsch ist, widerlegen, und es fragt sich deshalb, ob nicht Thatsachen beigebracht werden kĂśnnen, welche mit einer der beiden Hypothesen in unauflĂśslichem Widerspruch stehen und somit dieselbe zu Fall bringen.âcite-ref-6[6]
Weismann kam zum Ergebnis, dass sich zahlreiche biologische Tatsachen zwanglos im Sinne der Evolutionstheorie deuten lassen, aber unverständlich bleiben, wenn man sie als Resultate von SchÜpfungsakten deutet. Seither war Weismann von der Evolution ßberzeugt, so wie von den Grundannahmen der Astronomie (der Sonne als Mittelpunkt unseres Planetensystems).
Was den Funktionsmechanismus der Vererbung fßr die Evolution betrifft, so veränderte Weismann seine Position im Laufe seines Lebens. Dabei lassen sich drei Phasen ausmachen.
1868 bis 1882
Zu Beginn vertritt Weismann Thesen, wie sie im 19. Jahrhundert unter Naturwissenschaftlern weit verbreitet sind. Die beobachtbare Variabilität der Individuen einer Art fĂźhrt er wie Darwin auf die Vererbung von Merkmalen zurĂźck. Er glaubte dabei, wie er 1876 schrieb, an die âEntstehung der Transmutationen (= Veränderung der Arten) auf dem Weg des direkten Einflusses äuĂerer Lebensbedingungenâ. âBetrachtet man jede Variation als Reaktion (sic!) des Organismus auf äuĂere Einwirkungen, als eine Ablenkung der ererbten Entwicklungsrichtung, so folgt daraus, dass ohne Veränderung der AuĂenwelt keine Weiterentwicklung der organischen Formen hätte eintreten kĂśnnen.â Sogar die klassische Lamarcksche Formel vom Gebrauch und Nichtgebrauch eines Organs nutzt er.
1882 bis 1895
In einem Vortrag, den er 1883 ßber die Vererbung hielt, wies er erstmals alle Vorstellungen der Vererbung erworbener Eigenschaften zurßck. Ganz in der Art, wie er dieses bei der Untersuchung von SchÜpfungsglaube gegen Evolution tat, stellte er zahlreiche Einzelbeispiele zusammen, die er mit beiden Thesen zu erklären versucht. Beispielsweise: Wie kÜnnen die Spezialanpassungen der einzelnen Arbeiter- und Soldatenkasten der Ameisen erklärt werden, wenn diese sich doch niemals fortpflanzen? Mit der Keimplasmatheorie ist eine Erklärung problemlos mÜglich, Gebrauch und Nichtgebrauch jedoch kÜnnen hier nicht die gewßnschte Wirkung entfalten.
Auch Beispiele, die Darwin selbst mit dem Gebrauch und Nichtgebrauch erklärte, wie die Tendenz zur Degeneration der FlĂźgel und einer Kräftigung der FĂźĂe bei domestiziertem WassergeflĂźgel, erklärte er nun mit der Keimplasmatheorie. Trotzdem waren seine Zeitgenossen nicht Ăźberzeugt.
Weismann entwickelte das Konzept einer Keimbahn, einer gesonderten Zelllinie, die von der befruchteten Eizelle im Embryo hinfĂźhrt zu den Urkeimzellen, den Stammzellen der Keimzellen und damit den GrĂźnderzellen der nächsten Generation. Erstmals findet sich das Konzept und der Begriff Stammzellen in dem mit vielen Kupferstichen illustrierten Werk Die Entstehung der Keimzellen bei Hydromedusen (Leipzig, 1883). Weismann erkennt, dass Urkeimzellen frĂźh im Embryo beiseitegelegt werden kĂśnnen und sich nicht wie die somatischen Zellen am Aufbau des Embryos beteiligen. Im Fliegenembryo bezeichnet er sie bleibend âPolzellenâ. Sie werden durch besondere cytoplasmatische Komponenten zu Urkeimzellen determiniert, Komponenten die man heute in Anlehnung an Weismann als âKeimplasmaâ zusammenfasst, doch ist diese Ăbernahme des Begriffs in diesem Fall nicht gerechtfertigt. Weismann versteht unter Keimplasma die Gesamtheit der damals noch unbekannten materiellen Träger der Vererbung, die nach seiner, irrtĂźmlichen, Auffassung nur den Urkeimzellen zugeteilt werden sollten. In Hinblick auf die Aufspaltung von generativen, der Fortpflanzung dienenden, und somatischen Zellen in vielzelligen Organismen weist Weismann darauf hin, dass nur die somatischen Zellen dem Tod anheimfallen. Einzeller, bei denen es diese Aufspaltung nicht gibt, sind potenziell unsterblich. Seine Lehre von der Kontinuität des Keimplasmas verĂśffentlichte er 1885.
1896 bis 1910
Weismann arbeitete Ăźber die Keimentwicklung an Seeigeleiern, an deren Beispiel er unterschiedliche Zellteilungsformen, die Ăquationsteilung und die Reduktionsteilung, beobachten konnte und damit diese Begriffe in die Entwicklungsbiologie einfĂźhrte.
Lebensabend
Weismann war ßber 50 Jahre an der Universität Freiburg tätig. Er machte sie sowohl im Inland als auch im Ausland sehr bekannt. Seit 1901 wohnte eine seiner TÜchter mit ihren fßnf Kindern bei ihm. Nach etwa zweiwÜchiger Krankheit verstarb Weismann am 5. November 1914 an Herzschwäche. Er wurde auf dem Freiburger Hauptfriedhof (Feld 48) begraben.
Die Weismann-Barriere
Als wichtigster Beitrag Weismanns zur Genetik gilt das von ihm aufgestellte Postulat, dass Veränderungen durch Umwelteinflßsse auf den KÜrper (das Soma) eines Individuums keinerlei Auswirkungen auf den Phänotyp der folgenden Generation haben kÜnnen. Dies ergibt sich aus seiner Theorie des Keimplasmas, das, seiner Theorie zufolge, unabhängig von den KÜrperzellen in einem ihm eigenen Weg, der Keimbahn, an die folgende Generation vererbt wird. Dadurch kÜnnen sich Veränderungen in KÜrperzellen nicht weitervererben. Dadurch ergibt sich ein nur in eine Richtung weisender Einfluss: Veränderungen des Keimplasmas bewirken Veränderungen des KÜrpers, aber nicht umgekehrt. Diese Erkenntnis wird bis heute, mit seinem Namen verbunden, als Weismann-Barriere bezeichnet.
Entgegen späterer Auffassungen war Weismann selbst wohl zeit seines Lebens Ăźberzeugt davon, dass sich UmwelteinflĂźsse auf das Keimplasma selbst auswirken, und damit vererbt, werden kĂśnnen.cite-ref-7[7] Dies bedingt aber keine Vererbung erworbener Eigenschaften (als Lamarckismus bezeichnet), da EinflĂźsse, die sich auf kĂśrperliche Merkmale auswirken, nicht zu Veränderungen der chemischen und molekularen Struktur des Keimplasmas, die als einziges vererbt werden, korrespondieren werden. Weismann besaĂ noch keine Kenntnisse von der physischen Natur und Struktur der Erbsubstanz, von Chromosomen und von Genen, diese Konzepte und Ideen wurden erst nach seiner Zeit (wieder-)entdeckt. Er nahm, von ihm âIdâ genannte, diskrete Strukturen des Keimplasmas an, die aber im Gegensatz zu den Genen jeweils Auswirkungen auf den gesamten KĂśrper bedingen wĂźrden. Der Ausdruck Id Ăźberlebte als Bestandteil von FachwĂśrtern wie Haploidie und Diploidie.cite-ref-8[8]
Ehrungen
Ihm wurde der Titel eines âwirklichen Geheimratsâ verliehen.
Weismann war Mitglied zahlreicher Akademien und gelehrter Gesellschaften, so der Leopoldina (1879),cite-ref-9[9] der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1884 auswärtiges Mitglied),cite-ref-10[10] der PreuĂischen Akademie der Wissenschaften (1897 korrespondierendes Mitglied), der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (seit 1909),cite-ref-11[11] der Akademie der Wissenschaften in Wien (korrespondierendes Mitglied), der KĂśniglich Niederländischen Akademie der Wissenschaften (auswärtiges Mitglied),cite-ref-12[12] der Royal Society (30. Juni 1910 âForeign Memberâ), der Royal Society of Edinburgh (7. November 1910, Ehrenmitglied)cite-ref-13[13] und der National Academy of Sciences (1913). 1905 wurde er Ehrenmitglied der in diesem Jahr in Berlin gegrĂźndeten Gesellschaft fĂźr Rassenhygiene.
1876 wurde er mit der Cothenius-Medaille der Leopoldina ausgezeichnet.cite-ref-14[14] 1908 wurde ihm die Darwin-Medaille von der Royal Society verliehen, im gleichen Jahr von der Linnean Society of London die Darwin-Wallace-Medaille.
Die philosophische Fakultät der Universität Freiburg verlieh ihm 1879 den Dr. phil. h. c. und benannte ein Gebäude nach ihm.cite-ref-15[15] 1904 wurde ihm anlässlich seines 70. Geburtstags die Ehrenbßrgerwßrde der Stadt Freiburg verliehen.
In Freiburg im Breisgau ist im Stadtteil Waldsee eine StraĂe nach August Weismann sowie seinem Sohn, Julius Weismann benannt. Anlass zur Benennung durch den Freiburger Stadtrat im Jahre 1956 war der 75. Geburtstag von Julius Weismann, wobei August Weismann ausdrĂźcklich mit geehrt werden sollte, nachdem es in den 1930er Jahren Widerstand gegen eine August-Weismann-StraĂe im Klinikviertel gegeben hatte.
Im Jahr 2016 hat eine Kommission zur ĂberprĂźfung der Freiburger StraĂennamen unter der Leitung des Historikers Bernd Martin vorgeschlagen, die WeismannstraĂe in Julius-Weismann-StraĂe umzubenennen und mit einem Ergänzungsschild mit folgendem Text zu versehen. Julius Weismann (1879-1950), Komponist. Ehemals zugleich nach seinem Vater August Weismann (1834-1914), Zoologe und Vordenker der 'Rassenhygiene' benannt.cite-ref-16[16] 2017 hat die Kommission ihre Bewertung revidiert und ihrem ursprĂźnglichen Vorschlag wurde nicht gefolgt.cite-ref-17[17]
Rezeption
Weismanns âextrem deterministische und statische Vererbungslehreâ fand in der Eugenik groĂen Anklang. âWeismann verbindet in seiner Theorie systematisch Elemente der Selektionstheorie mit Vererbungswissen, was zu einer erheblichen Zuspitzung des Selektionsprinzips fĂźhrt.âcite-ref-obermann-jeschke-59-18-0[18] Er wurde dort vor allem von Wilhelm Schallmayer rezipiert, da aus seiner Theorie âgefolgert werden konnte, dass Erziehung, bessere Lebensbedingungen, Individualhygiene oder medizinische Therapie die erbliche Qualität der Menschen nicht verbessern kĂśnne.âcite-ref-19[19] âMit seiner These, dass es keine Vererbung erworbener Eigenschaften geben kĂśnne, wird ein Hauptargument gegen die Eugenik in Frage gestelltâ.cite-ref-obermann-jeschke-58-1-1[1] Francis Galton (Genie und Vererbung) bezieht sich in seiner BegrĂźndung der Vererbung menschlicher Fähigkeiten und der Notwendigkeit, das Erbgut in der Gesellschaft zu regulieren, auf Charles Darwin und August Weismann.cite-ref-obermann-jeschke-58-1-2[1] âDie zentralen Formationen seiner Vererbungstheorie, die Keimplasmatheorie, bilden zudem die theoretische Grundlage bei der Entwicklung des Zentralen Dogmas der Molekularbiologie, auf dessen GĂźltigkeit das Verfahren der Gentechnologie aufbaut.âcite-ref-obermann-jeschke-58-1-3[1]
Bei der Grßndung der Internationalen Gesellschaft fßr Rassen-Hygiene am 22. Juni 1905 wurde Weismann (zusammen mit G. v. Bunge, A. Hegar und Ernst Haeckel) zum Ehrenmitglied gewählt.cite-ref-20[20]
Karl Ritter von Goebel schrieb in einem Brief an Julius Sachs am 25. Juni 1886: âWeismann ist derselbe Schlaumeier, der den Tod als âAnpassungserscheinungâ erklärte. Es kommt eben alles wieder, die Mode und der Unsinn der Naturphilosophie.âcite-ref-21[21]
Zu Weismanns SchĂźler gehĂśrte der Zoologe und Genetiker Alfred KĂźhn.cite-ref-22[22]
VerĂśffentlichungen
⢠De acidi hippurici in corpore humano generatione. Frankfurt 1857 (Inauguraldissertation).
⢠Ueber den Ursprung der Hippursäure im Harn der Pflanzenfresser. GĂśttingen 1857 (âEine von der medicinischen Facultät der Georgia Augusta am 13. Juni 1857 gekrĂśnte Preisschriftâ).
⢠Ueber die Bildung der Hippursäure beim Menschen. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 2, Nr. 3, 1858, ISSN 0259-7233, S. 331â343.
⢠Untersuchungen Ăźber den Salzgehalt der Ostsee. In: Archiv fĂźr Landeskunde in den GroĂherzogthĂźmern Mecklenburg und RevĂźe der Landwirthschaft. Jg. 8, 1858, S. 289â304.
⢠Analysen des Ostseewassers. In: Archiv fĂźr Landeskunde in den GroĂherzogthĂźmern Mecklenburg und RevĂźe der Landwirthschaft. Jg. 8, 1858, S. 437â444.
⢠Ueber Nervenneubildung in einem Neurom. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 7, Nr. 2, 1859, ISSN 0259-7233, S. 209â218.
⢠Ueber das Wachsen der quergestreiften Muskeln nach Beobachtungen am Frosch. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 10, Nr. 2, 1861, ISSN 0259-7233, S. 263â284.
⢠Ueber den feineren Bau des menschlichen Nabelstranges. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 11, Nr. 1/2, 1861, ISSN 0259-7233, S. 140â166.
⢠Ueber die Verbindung der Muskelfasern mit ihren Ansatzpunkten. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 12, Nr. 1/2, 1861, ISSN 0259-7233, S. 126â144.
⢠Ueber die Neubildung quergestreifter Muskelfasern. Eine Erwiderung an Herrn Prof. Budge. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 12, Nr. 3, 1861, ISSN 0259-7233, S. 354â359.
⢠Ueber die Musculatur des Herzens beim Menschen und in der Thierreihe. In: Archiv fĂźr Anatomie, Physiologie und wissenschaftliche Medicin. Jg. 1861, 1861, S. 41â63.
⢠Ueber die zwei Typen contractilen Gewebes und ihre Vertheilung in die grossen Gruppen des Thierreichs, sowie Ăźber die histologische Bedeutung ihrer Formelemente. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 15, 1862, ISSN 0259-7233, S. 60â103, 279â282.
⢠Die Entwickelung der Dipteren im Ei, nach Beobachtungen an Chironomus spec., Musca vomitoria und Pulex Canis. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 13, Nr. 1/2, 1863, S. 107â220.
⢠Ăber die Entstehung des vollendeten Insekts in Larve und Puppe. Ein Beitrag zur Metamorphose der Insekten. BrĂśnner, Frankfurt 1863 (Habilitationsschrift der medizinischen Fakultät Freiburg im Breisgau).
⢠Die nachembryonale Entwicklung der Musciden nach Beobachtungen an Musca vomitoria und Sarcophaga carnaria. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 14, Nr. 3, 1864, S. 187â336.
⢠Zur Embryologie der Insecten. In: Archiv fĂźr Anatomie, Physiologie und wissenschaftliche Medicin. Leipzig 1864, S. 265â277.
⢠Zur Histologie der Muskeln. In: Zeitschrift fĂźr rationelle Medicin. Reihe 3, Bd. 23, Nr. 1/2, 1865, ISSN 0259-7233, S. 26â45.
⢠Die Metamorphose der Corethra plumicornis. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 16, Nr. 1, 1866, S. 45â127.
⢠Ăber die Berechtigung der Darwinâschen Theorie. Engelmann, Leipzig 1868.
⢠Ueber den Einfluss der Isolirung auf die Artbildung. Engelmann, Leipzig 1872.
⢠Ăber den Saison-Dimorphismus der Schmetterlinge. In: Annali del Museo Civico di Storia Naturale di Genova. Band 6, 1874, S. 209â302.
⢠Ueber Bau und Lebenserscheinungen von Leptodora hyalina Lilljeborg. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 24, Nr. 3, 1874, S. 349â418.
⢠Ueber die Umwandlung des mexicanischen Axolotl in ein Amblystoma. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. 25, Suppl. 3, 1875, S. 297â334.
⢠Das Thierleben im Bodensee. In: Schriften des Vereins fĂźr Geschichte des Bodensee's und seiner Umgebung. Band 7, 1876, ISSN 0342-2070, S. 132â161.
⢠Ueber die letzten Ursachen der Transmutationen. Studien zur Descendenz-Theorie. Band 2. Engelmann, Leipzig 1876.
⢠Beiträge/Zur Naturgeschichte der Daphniden/Daphnoiden. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 27/28/33, 1876, S. 51â112/93â254/55â270.
⢠Rechtfertigung. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. Band 30, Nr. 1, 1877, S. 194â202.
⢠Ueber die Fortpflanzung der Daphnoiden. In: Amtlicher Bericht der Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Mßnchen. Jg. 50, 1877, S. 178.
⢠mit Robert Wiedersheim: Aus dem zoologischen und anatomischen Institut der Universität Freiburg i. Br. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 1, Nr. 1, 1878, ISSN 0044-5231, S. 6â7.
⢠Ueber die Schmuckfarben der Daphnoiden. In: Zeitschrift fĂźr wissenschaftliche Zoologie. 30, Suppl. 1, 1878, S. 123â165.
⢠Ăber das Wandern der VĂśgel. Habel, Berlin 1878. (Digitalisat)
⢠Ueber Duftschuppen. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 1, Nr. 5, 1878, ISSN 0044-5231, S. 98â99.
⢠Parthenogenese bei den Ostracoden. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 3, Nr. 49, 1880, ISSN 0044-5231, S. 82â84.
⢠Zur Frage nach dem Ursprung der Geschlechtszellen bei den Hydroiden. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 3, Nr. 55, 1880, ISSN 0044-5231, S. 226â233.
⢠Ăber den Ursprung der Geschlechtszellen bei den Hydroiden. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 3, Nr. 61, 1880, ISSN 0044-5231, S. 367â370.
⢠mit August Gruber: Ueber einige neue oder unvollkommen gekannte Daphniden. In: Berichte Ăźber die Verhandlungen der naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. B. Band 7, 1880, ISSN 0934-4926, S. 50â116.
⢠Beobachtungen an Hydroid-Polypen. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 4, Nr. 75/77, 1881, ISSN 0044-5231, S. 61â64/111â114.
⢠L'origine des cellules sexuelles des hydroïdes. In: Annales des sciences naturelles. Zoologie et palÊontologie. Ser. 6, Bd. 11, 1881, ISSN 0150-9330, Art. 6.
⢠Ueber die Dauer des Lebens. In: Tageblatt der Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Salzburg. Jg. 54, 1881, S. 98â114.
⢠Beiträge zur Kenntniss der ersten Entwicklungsvorgänge im Insektenei. In: Beiträge zur Anatomie und Embryologie als Festgabe Jacob Henle zum 4. April 1882. Cohens, Bonn 1882, S. 80â111.
⢠Ăber eigenthĂźmliche Organe bei Eudendrium racemosum Cav. In: Mittheilungen aus der zoologischen Station zu Neapel, zugleich ein Repertorium fĂźr Mittelmeerkunde. Band 3, Nr. 1/2, 1882, S. 1â14.
⢠Ueber die Dauer des Lebens. Fischer, Jena 1882.
⢠Die Entstehung der Sexualzellen bei den Hydromedusen. Zugleich ein Beitrag zur Kenntniss des Baues und der Lebenserscheinungen dieser Gruppe. Fischer, Jena 1883.
⢠Ueber die Ewigkeit des Lebens. Freiburg 1883.
⢠Ueber die Vererbung. Fischer, Jena 1883. (digitalisierte Fassung bei archive.org)
⢠Ueber Leben und Tod. Eine biologische Untersuchung. Fischer, Jena 1884.
⢠Zur Frage nach der Unsterblichkeit der Einzelligen. In: Biologisches Centralblatt. Band 4, Nr. 21/22, 1885, ISSN 0006-3304, S. 650â665/677â691.
⢠Die Continuität des Keimplasma's als Grundlage einer Theorie der Vererbung. Fischer, Jena 1885 (zobodat.at [PDF; 5,6 MB; abgerufen am 22. April 2023]).
⢠Zur Annahme einer Continuität des Keimplasma's. In: Berichte der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg. Band 1, 1886, ISSN 0028-0917, S. 89â100 (zobodat.at [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 22. April 2023]).
⢠Zur Frage nach der Vererbung erworbener Eigenschaften. In: Biologisches Centralblatt. Band 6, Nr. 2, 1886, ISSN 0006-3304, S. 33â48.
⢠Zur Geschichte der Vererbungstheorien. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 9, Nr. 224, 1886, ISSN 0044-5231, S. 344â350.
⢠RichtungskĂśrper bei parthenogenetischen Eiern. In: Zoologischer Anzeiger. Jg. 9, Nr. 233, 1886, ISSN 0044-5231, S. 570â573.
⢠Botanische Beweise fĂźr eine Vererbung erworbener Eigenschaften. In: Biologisches Centralblatt. Band 8, Nr. 3/4, 1888, ISSN 0006-3304, S. 65â79/97â109.
⢠mit Ishikawa Kaoru: Ueber die Befruchtungserscheinungen bei den Dauereiern von Daphniden. In: Biologisches Centralblatt. Band 8, Nr. 14, 1888, ISSN 0006-3304, S. 430â436.
⢠mit Ishikawa Kaoru: Ueber die Bildung der RichtungskĂśrper bei thierischen Eiern. In: Berichte der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg. Band 3, Nr. 1, 1888, ISSN 0028-0917, S. 1â44 (zobodat.at [PDF; 3,4 MB; abgerufen am 22. April 2023]).
⢠Gedanken Ăźber Musik bei Thieren und beim Menschen. In: Deutsche Rundschau. Band 61, 1889, S. 50â79.
⢠Bemerkungen zu Ischikawa's Umkehrungs-Versuchen an Hydra. In: Archiv fĂźr Mikroskopische Anatomie. 1890, ISSN 0176-7348, S. 627â638.
⢠Amphimixis oder: Die Vermischung der Individuen. Fischer, Jena 1891.
⢠Bemerkungen zu einigen Tages-Problemen. In: Biologisches Centralblatt. Band 10, Nr. 1/2, 1891, ISSN 0006-3304, S. 1â12/33â44.
⢠Die Continuität des Keimplasmas als Grundlage einer Theorie der Vererbung. 2. veränderte Auflage. Fischer, Jena 1892.
⢠Das Keimplasma. Eine Theorie der Vererbung. Fischer, Jena 1892. (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
⢠Die Allmacht der Naturzßchtung. Eine Erwiderung an Herbert Spencer. Fischer, Jena 1893. (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
⢠Ăussere EinflĂźsse als Entwicklungsreize. Fischer, Jena 1894.
⢠Neue Gedanken zur Vererbungsfrage. Eine Antwort an Herbert Spencer. Fischer, Jena 1895.
⢠Neue Versuche zum Saison-Dimorphismus der Schmetterlinge. In: Zoologische JahrbĂźcher. Abtheilung fĂźr Systematik, Geographie und Biologie der Thiere. Band 8, Nr. 5, 1895, ISSN 0044-5193, S. 611â684.
⢠Wie sehen die Insecten? In: Deutsche Rundschau. Band 83, 1895, S. 434â452.
⢠Thatsachen und Auslegungen in Bezug auf Regeneration. In: Anatomischer Anzeiger. Centralblatt fĂźr die gesamte wissenschaftliche Anatomie. Band 15, Nr. 23, 1899, ISSN 0003-2786, S. 445â474.
⢠Ueber die Parthenogenese der Bienen. In: Anatomischer Anzeiger. Centralblatt fĂźr die gesamte wissenschaftliche Anatomie. Band 18, Nr. 20/21, 1900, ISSN 0003-2786, S. 492â499.
⢠Vorträge ßber Deszendenztheorie. Fischer, Jena 1902.
⢠Versuche Ăźber Regeneration bei Tritonen. In: Anatomischer Anzeiger. Centralblatt fĂźr die gesamte wissenschaftliche Anatomie. Band 22, Nr. 20/21, 1903, ISSN 0003-2786, S. 425â431.
⢠Semons âMnemeâ und die âVererbung erworbener Eigenschaftenâ. In: Archiv fĂźr Rassen- und Gesellschafts-Biologie einschlieĂlich Rassen- und Gesellschafts-Hygiene. Jg. 3, Nr. 1, 1906, S. 1â27.
⢠Eine hydrobiologische Einleitung. In: Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie und Hydrographie. Band 1, Nr. 1/2, 1908, S. 1â9.
⢠Die Selektionstheorie. Fischer, Jena 1909.
⢠Ăber die Trutzstellung des Abendpfauenauges. In: Naturwissenschaftliche Wochenschrift. Ser. nov., Bd. 8, Nr. 46, 1909, ISSN 0369-3430, S. 721â726.
Literatur
⢠Frederic B. Churchill: August Weismann. Development, heredity, and evolution. Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2015, ISBN 978-0-674-73689-4.
⢠Frederick B. Churchill, Helmut Risler (Hrsg.): August Weismann. Ausgewählte Briefe und Dokumente. Universitätsbibliothek Freiburg/Breisgau, Freiburg 1999.
⢠Klaus-Gßnther Collatz: Weisman, August Friedrich Leopold. In: Lexikon der Biologie, Band 8, Herder, Freiburg, Basel, Wien 1987, ISBN 3-451-19648-4, S. 421 f.
⢠Peter E. FäĂler: August Weismann: In: Badische Biographien NF 4, Kohlhammer, Stuttgart 1996, ISBN 3-17-010731-3, S. 312â314 (Digitalisat).
⢠Wolfram Forneck: Die Vererbung individuell erworbener Eigenschaften. Dargestellt am Disput zwischen August Weismann und Herbert Spencer. Norderstedt 2014, ISBN 978-3-7357-9153-5.
⢠Ernst Gaupp: August Weismann. Sein Leben und sein Werk. 1917 (Mit ausfßhrlicher Bibliographie). Digitalisat im Internet Archivehttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Daugustweismannse00gaupuoft~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3DDigitalisat%20im%20Internet%20Archive~PUR%3D
⢠Hans-Peter KrÜner: Weismann, August. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1470.
⢠Rolf LÜther: Wegbereiter der Genetik: Gregor Johann Mendel und August Weismann. Harri Deutsch, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-8171-1130-4.
⢠Andreas Mettenleiter: Selbstzeugnisse, Erinnerungen, TagebĂźcher und Briefe deutschsprachiger Ărzte. Nachträge und Ergänzungen III (IâZ). In: WĂźrzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 22, 2003, S. 269â305, hier: S. 300.
⢠Helmut Risler: August Weismann 1834â1914. In: Berichte der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg. Band 58, 1968, ISSN 0028-0917, S. 77â93 (zobodat.at [PDF; 3,1 MB; abgerufen am 22. April 2023]).
⢠Klaus Sander: August Weismann (1834â1914). Naturforscher und Theoretiker der allgemeinen Biologie. In: Biologie in unserer Zeit. Jg. 14, Nr. 6, 1984, ISSN 0045-205X, S. 189â193.
⢠Klaus Sander (Hrsg.): August Weismann (1834â1914) und die theoretische Biologie des 19. Jahrhunderts. Urkunden, Berichte und Analysen (= Freiburger Universitätsblätter 87/88). ISSN 0016-0717, Rombach, Freiburg 1985.
⢠Martin Schwarzbach: Auf den Spuren unserer Naturforscher. Denkmäler und Gedenktafeln. Ein ReisefĂźhrer. Hirzel, Stuttgart 1981, ISBN 3-7776-0365-1, S. 93â94.
⢠Bericht ßber die Feier des 70. Geburtstages von August Weismann am 17. Januar 1904 in Freiburg i. Breisgau. Jena 1904.
⢠Uwe HoĂfeld: Weismann, August. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 27. Duncker & Humblot, Berlin 2020, ISBN 978-3-428-11208-1, S. 674â676 (deutsche-biographie.de).
Nachrufe
⢠Reinhold von Hanstein: August Weismann. In: Naturwissenschaftliche Wochenschrift. Ser. nov., Bd. 14, Nr. 8/9, 1915, ISSN 0369-3430, S. 113â120, 129â136.
⢠Fritz Mauthner: Kleine Erinnerungen an August Weismann. In: Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung. Jg. 43, Nr. 620, 6. Dezember 1914.
⢠E. B. P.: August Friedrich Leopold Weismann, 1834â1914. In: Proceedings of the Royal Society of London. Ser. B, Bd. 89, 1917, ISSN 0080-4649, S. 27â34.
⢠Heinrich E. Ziegler: August Weismann. In: Die neue Rundschau. Jg. 26, Bd. 1, 1915, ISSN 0028-3347, S. 117â124.
Nachrufe in Tageszeitungen
⢠J. Strohl: August Weismann. In: Neue Zßrcher Zeitung und schweizerisches Handelsblatt. Morgenblatt. Jg. 135, Nr. 1528/1533, 13. November 1914, ISSN 0376-6829.
⢠Ernst Teichmann: Zu August Weismann's Tod. In: Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Abendblatt. Jg. 59, Nr. 309, 7. November 1914, S. 1.
⢠August Weismann â . In: Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung. Morgen-Ausgabe. Jg. 43, Nr. 567, 7. November 1914.
⢠August Weismann â . In: Schwäbischer Merkur. Abendblatt. Schwäbische Kronik. Nr. 521, 7. November 1914.
⢠Geheimrat August Weismann â . In: Freiburger Zeitung. Unabhängige Tageszeitung. Sonder-Ausgabe (Abendblatt). Jg. 131, Nr. 304, 6. November 1914, S. 2. (Digital)
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Commons
: August Weismann
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â Quellen und Volltexte
⢠Literatur von und ßber August Weismann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Zeitungsartikel ßber August Weismann in den Historischen Pressearchiven der ZBW
⢠Kurzbiografie (englisch) im Virtual Laboratory des Max-Planck-Instituts fßr Wissenschaftsgeschichte
⢠Digitale Quellen im Volltext im Virtual Laboratory des Max-Planck-Instituts fßr Wissenschaftsgeschichte
⢠Eintrag zu Weismann; August Friedrich Leopold (1834â1914) im Archiv der Royal Society, London
Einzelnachweise
cite-note-obermann-jeschke-58-11. â Dorothee Obermann-Jeschke: Eugenik im Wandel: Kontinuitäten, BrĂźche und Transformationen. Eine diskursgeschichtliche Analyse. Unrast, MĂźnster 2008, ISBN 978-3-89771-748-0, S. 58 f.
cite-note-22. â Immatrikulation von August Weismann im Rostocker Matrikelportal.
cite-note-33. â Sander 1985, S. 32.
cite-note-44. â Gaupp 1917, S. 43 ff.
cite-note-55. â Franz Graf-Stuhlhofer: August Weismann â ein âVorläuferâ Poppers. In: Conceptus. Zeitschrift fĂźr Philosophie. Jg. 20, Nr. 50, 1986, ISSN 0010-5155, S. 99 f.
cite-note-66. â Ăber die Berechtigung usw., 1868, S. 14f.
cite-note-77. â Rasmus G. Winter (2001): August Weismann on Germ-Plasm Variation. Journal of the History of Biology 34: 517â555.
cite-note-88. â David Haig (2007): Weismann Rules! OK? Epigenetics and the Lamarckian temptation. Biology and Philosophy 22: 415â428. doi:10.1007/s10539-006-9033-y
cite-note-99. â Leopoldina Heft 15, Nr. 7â8 vom April 1879, S. 49, Nr. 2224.
cite-note-1010. â Mitgliedseintrag von Prof. Dr. August Weismann (mit Bild) bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 10. Juni 2016.
cite-note-1111. â Prof. Dr. August Weismann im Mitgliederverzeichnis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
cite-note-1212. â Past Members: A.F.L. Weismann. KĂśniglich Niederländische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 6. August 2023.
cite-note-1313. â Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783â2002 (KâZ). (PDF-Datei) Royal Society of Edinburgh, abgerufen am 21. April 2020.
cite-note-1414. â Leopoldina Heft 12, Nr. 13â14 vom Juli 1876, S. 98, Nr. 6).
cite-note-1515. â Institutsviertel (Naturwissenschaften) / Rektorat â Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Abgerufen am 10. September 2019.
cite-note-1616. â Abschlussbericht der Kommission zur ĂberprĂźfung der Freiburger StraĂennamen
cite-note-1717. â BĂźrgerverein Oberwiehre-Waldsee: Gerechtigkeit fĂźr August Weismann
cite-note-obermann-jeschke-59-1818. â Dorothee Obermann-Jeschke, 2008. S. 59.
cite-note-1919. â Drechsel 1993, S. 100 f.
cite-note-2020. â Vgl. Gesellschaften mit rassenhygienischen Zwecken. In: Archiv fĂźr Rassen- und Gesellschafts-Biologie. 6. Jg. 1909, S. 277â281, hier S. 279.
cite-note-2121. â Schwarzbach 1981, S. 93.
cite-note-2222. â Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 356.